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Ligurien Korsika 2016

Hinterland von Propriano - Martini - Sta. Maria Figarniella - Fozzano - Aullene - Zoza - ca. 100 km - eine Tagesreise
27.05. - 20.06.2016

Propriano ist ein kleines Fischerdorf mit ca. 3.000 Einwohnern und liegt an der Südwestküste Korsikas zwischen Ajaccio und Bonifacio. Wir fuhren auf der D557 nach Burgo und Martini
propriano
Blick von unserem Bungalow auf Propriano
Dieser kleine Vogel besuchte uns oft
D557 der Beginn einer wundervollen Tagestour durch das einsame und kurvenreiche Hinterland von Propriano. Diese Region scheint noch nicht vom Tourismus überlaufen zu sein. Eines der Sahnestückchen auf Korsika
Wir folgten der schmalen D557 und kamen an dem aus nur wenigen Häusern und einem Hotel bestehende Burgo. Immer wieder sieht man Spuren des riesigen Brandes, der im Sommer 2009 einen nicht unwesentlichen Waldbestand bis hoch zum Monte San Pietru vernichtet hat. Bald schon erreichten wir den Weiler Martini. Ab hier stieg die Strasse steil an und führte über mehrere Kehren immer weiter hinauf. Rund 3 km nach Martini hielten wir an einer Linkskurve. Sie bot Parkmöglichkeiten sowie eine tolle Fernsicht auf das Tal bis zum Meer. Unter und der Fluss Baraci, in dem man baden kann.
D557 Blick auf unsere Route
D557 - unser Parkplatz - Jochen überprüft die Tiger
Durch die vielen Schlaglöcher hatten sich ein paar Schrauben gelöst.....
der Pass Siu oder auch Sio genannt
Das schmale Sträßchen führt weiter Berg aufwärts, überquert den Baraci, heißt ab nun D19 und erreicht schliesslich den Col de Siu (kein Schild vorhanden). Hoch über dem Baracital fährt man nun südwärts und gelangt zu schönen roten Gebirgszügen.

Jochen testet die Offroad-tauglichkeit der Tiger.

 

Hier hat man eine tolle Aussicht über das Tal und über den Golf von Valinco. Schliesslich geht’s über einige Kehren abwärts und man erreicht Santa Maria-Figaniella, wo eine kleine romanische Kirche aus der Mitte des 12. Jahrhunderts zu sehen ist.
Knapp 2 km nach Santa Maria erreicht man Fozzano. Der Dorfkern von Fozzano besteht aus unverputzten, hohen Wohntürmen.
D69 - Jochen rettete eine kleine Schildkröte, die die Straße überqueren wollte
D69 in der Nähe dem Weiler Cargiaca
D69 genau in der Kurve stand ein nettes Anwesen. Hätte uns sehr gut zum Wohnen gefallen. Allerdings hätte die Restauration einiges an Schweiß gekostet.

Aullene - auf 850 m Meereshöhe gehört zu den größeren Orten der Alta Rocca. Der Bergtourismus hat die malerischen Steinhäuser dieses Gebirgsdorfs bisher links liegen lassen. Man sagt hier werden die Einwohner aufgrund des gesunden Klimas hier besonders alt.

Im Sommer 2009 hatten heftige Brände in der Region gewütet und über 3500 Hektar Kastanien- und Kiefernwald zerstört. Noch heute kann man die Spuren sehen.

Cafe la Relax in Aullene, nette Athmosphäre gute Sandwiches. Die gegenüber liegende Dorfkirche stammt aus dem 17.Jh
Zoza Das Gemeindegebiet ist fast vollständig bewaldet und ist im Rizzanesetal gelegen. Die Region ist sehr bergreich - im Osten der Gemeinde wird eine Höhe von über 700 m üMber erreicht. (Punta Tighiarella 760 m, Monte Grossu 802 m).
Col Saint-Eustache und Coscione-Tal: westlich der D 420, einer fantastische Route, die lediglich von einzelnen Aussichtspunkten unterbrochen wird. Immer wieder mussten wir anhalten. Natur pur. Ringsum erstreckt sich eine wilde Gebirgslandschaft mit jäh aufragenden porphyrenen Felsnadeln.
pont d'Acoravo
Arbellara an der D19 Der kleine Ort wird von einem markanten Wohnturm überragt. Ganz in der Nähe "fanden" wir mehr oder weniger zufällig die bekannte genuesische Brücke - Pont d'Acoravo, die den Fluss überspannt. Die Brücke ist von der Strasse aus fast nicht mehr zu sehen, weil sie von dichten Bäumen umrahmt wird. Zahlreiche Gumpen luden zum Baden ein.
pont d'Acoravo
pont d'Acoravo
pont d'Acoravo - auf der Brücke
von der Brücke aus hatte man eine schöne Aussicht. Rechts und links gab es einige Badegäste, die sich an der Einsamkeit freuten. Wir wollten nicht länger stören und machten uns wieder auf den Weg Richtung Propriano.
Obwohl wir heute nur um die 100km gefahren sind, war es doch ein Tagesfüllendes Programm. Immer wieder mussten wir anhalten um die Landschaft zu bewundern. Hier im Hinterland von Propriano hat es uns besonders gut gefallen. So viel Natur, soviel Einsamkeit und doch konnte man immer wieder das Meer sehen. Den Abend ließen wir gemütlich an unserm Bungalow mit Blick auf Propriano ausklingen.

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© Andrea Böhm & Jochen Brett              mailto: Andrea & Jochen              www.fernweh-jochen-andrea.de